netscreens Aktuell

 

EDEKA - Lebensmittelmärkte Nemitz


Die Lebensmittelmärkte Nemitz in Glienicke-Nordbahn entschieden sich für das Digital Signage Gesamtkonzept, bestehend aus Software, Hardware und Services der netscreens GmbH.

Die Märkte wurden in verschiedenen Verkaufsbereichen und an den Kassen mit 32 Zoll- und 40 Zoll- Samsung Public Displays ausgestattet. Die Displays befinden sich hinter der Fleisch- und der Käsetheke, der Getränkeabteilung sowie an den Kassen und präsentieren den Kunden Informationen über Produkte, Angebote und Aktionen

Besonders überzeugen konnte die einfache und flexible Handhabung des netscreens Redaktionssystems (CMS) sowie die inhaltliche Umsetzung, die an das Corporate Design des Unternehmens angepasst wurde.

Durch die zentrale Ansteuerung können die Bildschirme in Sekundenschnelle mit auf die einzelnen Bereiche abgestimmten Inhalten versorgt werden.

Individuell für die Märkte gestaltete Vorlagen im Corporate Design von EDEKA ermöglichen die Erstellung aktueller Angebote, Aktionen sowie Informationen zum Unternehmen.

Mit der Einführung des Instore-TVs in den EDEKA-Märkten möchte die Geschäftsleitung die Kundenbindung durch Kundeninformation intensivieren und mittelfristig die hohen Druckkosten für POS-Printwerbung reduzieren. Zudem soll durch das moderne, zeitgemäße Erscheinungsbild das Unternehmensimage beim Kunden verbessert werden.

Was die Bildschirme und die Inhalte betrifft, stellen wir eine hohe Akzeptanz bei unseren Kunden fest.", erklärt Jan Nemitz, Qualitätsmanagement und Organisation, Lebensmittelmärkte Nemitz. „Durch die kinderleicht bedienbare Oberfläche und die Vorlagen können wir in Sekundenschnelle unsere Bildschirme aktualisieren. Zudem lenken die von netscreens bereitgestellten Infotainmentinhalte, wie z.B. die Top-News immer wieder die Aufmerksamkeit auf die Bildschirme und somit auf unsere Angebote. Im nächsten Schritt planen wir den Einsatz der netscreens DS Lösung in weiteren Märkten."

 

 



netscreens erweitert Vertrieb


Mit Rene Rensinghoff und Michael König erweitern zwei branchenerfahrene Vertriebsprofis das Vertriebsteam der netscreens GmbH. Sie werden vor allem die Kundengruppen Einzelhandel und Dienstleister betreuen - ein Feld auf dem netscreens mit seiner netscreens DS Digital Signage Lösung gerade für kleinere und mittlere Installationen ideale Werkzeuge liefert. Denn bei netscreens erhalten die Kunden nicht nur Soft- und Hardware, sondern auch kompetente Beratung und vor allem sofort einsatzbereite Lösungen inklusive Vorlagen für Inhalte und fertigen Inhaltsmodulen.



netscreens DS Software


netscreens Digital Signage Software v3

v3 der innovativen netscreens Digital Signage Software ist demnächst für alle Kunden verfügbar. Die bewährte und intuitiv nutzbare Oberfläche des Online-Redaktionssystems ist nun um viele moderne Features erweitert worden, die die Nutzung noch einfacher machen. Vor allem die Wiedergabelisten-Bearbeitung ist durch die Unterstützung von "Drag and Drop" (Ziehen und Loslassen) schneller und übersichtlicher geworden. Die Bearbeitung von Inhalten in den netAT Vorlagen ist durch die ständige Vorschau noch einfacher. An vielen weiteren Stellen wurden bei der Überabeitung Kundenwünsche berücksichtigt.  Seit Dezember 2010 können schon alle ADG Vplus Kunden die neuen Möglichkeiten nutzen. Alle anderen Kunden werden im Laufe des Januar 2011 folgen. 

 



netscreens auf der CeBIT


LG Cebit 2010

Das größte internationale Fachhandelszentrum für Distributoren, Hersteller, Systemhäuser, Kooperationen und Branchenverbände hat sich in den vergangenen Jahren zum wichtigsten Treffpunkt der gesamten ITK-Branche entwickelt.

Diese Tatsache nutzte die netscreens digitale Schaufenster GmbH um mit Ihren Partnern LG und Infocooler ihre umfangreichen Digital Signage Lösungen zu präsentieren. Wir bedanken uns für Ihren Besuch auf dem LG Stand (Halle 14 - Stand H36) auf dem Planet Reseller.

 

 



Absatzsteigerungen von bis zu 33% möglich




Absatzsteigerungen von bis zu 33% möglich

Digitale-Out-of-Home-Medien (DooH) steigern den Abverkauf am Point of Sale (POS). Dies hat eine aktuelle Verbraucherbefragung des Forschungsinstituts Nielsen zum Thema „Wahrnehmung und Wirkung der in Lebensmittel-Märkten installierten digitalen Bildschirme" jetzt ergeben. Für vier von fünf untersuchten Markenprodukten konnte demnach ein signifikanter Zusatzabsatz von bis zu 33 Prozent durch den Einsatz von DooH-Medien festgestellt werden.

Gleichzeitig sorgte die Bildschirmwerbung am POS für eine deutlich gesteigerte Marken-Awareness: Während bisherige Studien über die Werbewirkung von POS-Medien nur eine geringe Steigerung der Markenbekanntheit (ungestützt) ausweisen, kommt das untersuchte Instore-TV auf ein bemerkenswertes Plus der Awareness- und Recallwerte von bis zu 14 Prozent (ungestützt) bzw. von bis zu 31 Prozent (gestützt).

Generell werden digitale Bildschirme laut Nielsen-Studie in hohem Maße bewusst wahrgenommen. Rund drei Viertel der Befragten (74 Prozent) sind die Monitore am POS aufgefallen. Damit liegt der Aufmerksamkeitswert von DooH-Medien um 23 Prozentpunkte über der durchschnittlichen Benchmark anderer POS-Medien-Analysen. Und auch unter dem Gesichtspunkt Akzeptanz kann Instore-TV punkten: Bei 62 Prozent der Verbraucher kommen Bildschirmwerbung und Infotainment beim Einkaufen gut an.

„Die Nielsen-Studie macht vor allem eines ganz deutlich: DooH-Medien haben einen direkten Einfluss auf die Marken-Awareness und das Einkaufverhalten der Konsumenten. Damit zahlen sie direkt auf den Umsatz ein", so Dirk Hülsermann, Präsident des OVAB Europe, dem Interessenverband der kontinentalen Digital-out-of-Home-Industrie. „Für den Einzelhandel sind diese Ergebnisse ein klarer Aufruf, zukünftig noch stärker auf DooH-Formate zu setzen. Für uns sind diese Ergebnisse sehr wichtig, da sie unserer noch recht jungen Branche helfen, weiter an Akzeptanz zu gewinnen."

Die Nielsen-Studie bezieht sich auf das DooH-Format „EDEKA TV", das deutschlandweit in rund 220 EDEKA-Märkten eingesetzt wird. Mehrere Wochen zeigte das DooH-Medium spezielle TV-Spots zu entsprechenden Markenprodukten aus der Kategorie Lebensmittel und Hygiene. Anschließend wurde dessen Einfluss auf die Markenbekanntheit und den Abverkauf in den betreffenden Märkten gemessen. Hierfür befragte das Forschungsinstitut über 1.400 Verbraucher in zwölf Märkten aus ganz Deutschland.

Quelle: www.invidis.de

 

 

 



netscreens Digital Signage Clip Award


 

Unter dem Thema „Kurzweil" richtete dieses Jahr die netscreens digitale Schaufenster GmbH
einen Wettbewerb unter den Studierenden der Hochschule für Bildende Künste aus.

Die Studierenden hatten die Vorgabe in 10 - 20 Sekunden eine unterhaltsame Story ohne Ton
zu übermitteln. Diese Vorgabe sollte den Anforderungen von Digital Signage Inhalten gerecht werden.

Die Jury setzte sich zusammen aus ebenfalls Studierenden der Hochschule für Bildende Künste Saar.
Diese konnten die Filme in der von netscreens mit einem Digital Signage System ausgestatteten Cafeteria
der Hochschule betrachten und bewerten.

Als Preis wurde unter den Gewinnern ein iPod verliehen. Die Preise wurden von Dagmar Zeller,
Fachbereichsverwaltung Design überreicht.

netscreens gratuliert den glücklichen Preisträgern Frau Dorothee de Coster und Herrn Heiko Günther.

Fotos der Preisverleihung:

Preisträgerin Dorothee de Coster

Preisträger Heiko Günther

 

 

 

 

 



In Millisekunden im Kopf


In Millisekunden im Kopf

„Die Wahrnehmung einer Werbebotschaft erfolgt in Millisekunden", weiß Michael Soor, geschäftsführender Gesellschafter der netscreens digitale Schaufenster GmbH. netscreens liefert webgesteuerte digitale Werbe- und Informationssystem-Displays für verschiedene Branchen, deren Inhalte auf den jeweiligen Kunden abgestimmt werden. Dazu gehören Lösungen für Arztpraxen und Apotheken, aber auch für den Einzelhandel oder sogar als Digital-Signage-Konzept für Golf-Clubs. Das auf dem Golfclub-TV gezeigte Programm bietet eine Mischung aus lokalen Informationen und Infotainmentbeiträgen,ein wesentlicher Teil wird jedoch durch die Betreiber der Golfanlage selbst eingespeist, etwa Startzeiten, Turnierdaten oder Restaurant- und Clubinformationen.

„Die Dynamik ist neben dem höheren Aufmerksamkeitsfaktor durch die Bewegtbilder einer der großen Vorteile von Digital-Signage-Lösungen", sagt Michael Soor, „die Inhalte sind schnell austauschbar und dadurch stets aktuell." Demgegenüber stehen die vermeintlich hohen Anschaffungskosten, die jedoch kontinuierlich sinken. Hat ein Monitor vor fünf Jahren noch rund 5.000 Euro gekostet, liegt der Preis für ein gutes Modell heute bei etwa 600 Euro. Wer denkt, er kann sich einfach einen PC-Bildschirm in den Laden stellen, irrt leider. „Die normalen Bildschirme sind für einen Dauerbetrieb nicht ausgelegt", sagt Soor.

Die Beratungsunternehmen Goldmedia und Screen Digest haben den Zukunftsmarkt Digital Signage als Werbemedium in Westeuropa analysiert und prognostizieren in ihrer Studie „Digital Signage in Europe - Opportunities for digital out-of-home advertising", dass sich der Nettowerbeumsatz mit digitaler Außenwerbung bis 2012 nahezu verdreifachen wird - von derzeit rund 220 Millionen Euro (2008) auf über 630 Millionen Euro im Jahr 2012. Damit wächst der Markt für digitale Außenwerbung in Westeuropa jährlich um durchschnittlich 29 Prozent.

Die Vorzüge, die Digital-Signage-Lösungen gegenüber klassischen Außenwerbeformaten bieten und die ein effektiver Werbemitteleinsatz heute mehr denn je erfordert, fasst Goldmedia Consultant und Studienautor Marcel Piopiunik zusammen:

„Die Vernetzung digitaler Displays ermöglicht dynamische und flexible Kampagnen ganz neuen Stils. Werbebotschaften sind schnell aktualisiert und können tageszeitabhängig, ortsspezifisch und zielgruppengerecht eingesetzt werden. Digitale Bewegtbild-Werbung und attraktive interaktive Elemente erhöhen zudem die Aufmerksamkeit der Betrachter. So lassen sich auch Zielgruppen ansprechen, die über klassische TV- und Printwerbung immer weniger erreicht werden. Damit diese Vorteile auch zum Tragen kommen, ist vor allem der weitere Ausbau flächendeckender Digital-Signage-Netzwerke notwendig."

Nicole Geißler

www.inside-b.de

 



Marketingverband innovativer Apotheker


MiA - Marketingverband innovativer Apotheker

Auch Apotheker müssen sich im harten Wettbewerb behaupten. Der Marketingverband innovativer Apothekendienstleister (MiA) hat sich deshalb im Juni 2009 gegründet, um deren Interessen marketingstrategisch zu vertreten. MiA will Apotheker dabei unterstützen, Synergien und Innovationen zu nutzen.

Das Konzept des Verbandes und seiner Idee wird auf der Expopharm 2009, der Internationalen Pharmazeutischen Fachmesse, die vom 24. bis 27. September 2009 auf dem Düsseldorfer Messegelände stattfindet, erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. MiA wird Apothekern mit dieser Präsentation einen umfassenden Einblick in das Tätigkeitsfeld des Verbandes geben.

„Den meisten Apotheken fehlt es leider an Zeit, Beratung und Wissen zum sinnvollen Einsatz dieser doch sehr wichtigen unternehmerischen Bausteine. Wir möchten den Blickwinkel für Neues, aber auch Erprobtes aus anderen Branchen öffnen und diese den Apothekern zugänglich machen. Es geht hierbei nicht nur um das Marketing, sondern auch um viele andere wichtige Elemente, die für die erfolgreiche Führung einer Apotheke erforderlich sind. Öffnet man sich diesen Ansätzen, können neue Ideen entstehen und Innovationen entwickelt werden. Somit gelingt es mit unserer Arbeit der Apothekenbranche neue Impulse zu geben und die Zukunft mit zu gestalten", drückt es die Vorsitzende Georgina Soor aus.

Auf dem MiA-Messestand wird der InnovationCube gezeigt werden. Er soll einen vierdimensionalen virtuellen Rundgang durch die MiA Future Apotheke erlauben. Zudem geht es darum, diese Apothekenneuheit dem Apotheker in allen Bestandteilen zu offerieren. „Wir wollen keine Insellösungen", bringt es Soor auf den Punkt. „Unserer Meinung nach muss ein Apotheker auf zukunftsweisende Konzepte sowie ein multi-sensuales Marketing setzen. Nur so kann er sich im Wettbewerb von der Masse abheben," flicht sie ein.

Die Realisierung der MiA-Future-Apotheke orientiert sich genau an der Größe, Lage und den Leistungsschwerpunkten, aber vor allem an der Persönlichkeit des Apothekers. Zugleich wird das MiA-Kompetenzteam in die Strategie eingebunden, um als Referenzapotheke diesen den anderen zugänglich zu machen. Als Teil der zu realisierenden Erlebniswelten sollen anregende Düfte, eine angenehme Akustik und visuelle Reize wie Ladenbaukonzept und Multimedialösungen in die Apotheken Einzug halten.

Und wenn das alles noch nicht ausreicht, wird als Anreiz für den Besuch auf der Expopharm 2009 noch ein Gewinn in Höhe von rund 250.000 Euro ausgelobt: „Gewinnen Sie ... Weitsicht, Vorsprung, Erfolg", so der Slogan für die MiA Future Apotheke. Dabei wird unter den eingehenden Bewerbern der-/diejenige zum Zuge kommen, dessen unternehmerische, pharmazeutische und ethische Vorstellungen mit diesem Konzept übereinstimmen.

(rs)

www.invidis.de

www.mia-aktuell.de

 



Stille Mitarbeiter als Blickfang


Stille Mitarbeiter als Blickfang

von Annette Immel-Sehr

Das sogenannte Apotheken-Fernsehen setzt auf visuelle Kommunikation. Schließlich sagt ein Bild mehr als tausend Worte. Vor allem wartende Kunden sollen mit den Werbebotschaften erreicht werden.

Früher war Fernsehen auf das häusliche Wohnzimmer beschränkt. Mittlerweile begegnen uns bewegte Bilder an vielen Orten: im Eingangs- und Wartebereich von Firmen, Hotels und Bahnhöfen, in Geschäften, der U-Bahn oder im Wartezimmer beim Arzt. Auch in einigen Apotheken gehören Plasmabildschirme oder Monitore wie selbstverständlich zur Ausstattung dazu. Schätzungsweise 1500 Apotheken in Deutschland sprechen ihre Kunden mit bewegten Bildern an.

Digitale neue Welt

In der Fachwelt spricht man beim Einsatz digitaler Medieninhalte von digitaler Beschilderung (»digital signage«). Dieser Oberbegriff fasst (audio-)visuelle Werbe- und Informationssysteme wie digitale Plakate, Hinweisschilder, Fernseher und Großbildprojektionen zusammen. Bewegte Bilder in Geschäften werden in der Fachsprache als Instore-TV oder POS-TV bezeichnet.

Bildschirme in Apotheken sind dort sinnvoll, wo wartende Kunden hinschauen. Ein häufiger Platz ist über der Sichtwahl, über der Freiwahl oder nahe der Kasse. Meist werden die Plasmabildschirme über den Regalen an der Wand angebracht. Man kann sie aber auch in Augenhöhe in ein Regal stellen, am Handverkaufstisch befestigen oder beweglich platzieren. So kann ein Bildschirm während der Geschäftszeiten der Offizin zugewandt sein und am Abend in das Schaufenster gedreht werden.

Einen pauschalen Rat für die optimale Platzierung gibt es nicht, sie ist in jeder Apotheke anders. Deswegen kommen die Anbieter von Apotheken-Fernsehen in der Regel in die Apotheke, um Interessenten an Ort und Stelle zu beraten.

Was beim Apotheken-Fernsehen über den Bildschirm läuft, bestimmt der Apothekenleiter selbst. Die meisten stellen einen Mix aus neutraler Information, Produktwerbung und Werbung für die eigene Apotheke zusammen. Die Hersteller bieten dazu eine breite Palette an Themen an, aus der man Werbefilme und produktneutrale Animationen auswählen und zusammenstellen kann. Fast immer werden auch Spots für rezeptfreie Produkte (OTC für over the counter, über den Ladentisch) aus der aktuellen Fernsehwerbung integriert.

Apothekenindividuell kann man beispielsweise auf Aktionen hinweisen, das Team vorstellen oder die Abläufe im Kommissionierautomaten zeigen. Die entsprechenden Filme dreht der Anbieter nach den Wünschen des Kunden in der Apotheke. Anders als in manchen anderen Branchen sind die Filme für Apotheken in der Regel stumm. Andernfalls wäre es eine erhebliche Störung der Beratungsgespräche. Was sich nicht von selbst erklärt, wird mit Text unterlegt.

Auch für Filialapotheken haben die Anbieter Lösungen entwickelt. Dort kann man entweder einfach dieselbe Programmschleife wie in der Hauptapotheke abspielen oder aber einzelne Programmabschnitte austauschen, um beispielsweise auf besondere Dienstleistungen der Filiale hinzuweisen.

Programm nach Jahreszeit

Wie viel Zeit und Mühe man in die Programmgestaltung investiert, ist jedem selbst überlassen. Manche Hersteller bieten Komplettpakete mit fertigen Programmen an, deren inhaltliche Struktur nur zu Beginn einmal festlegt wird. Danach braucht sich der Apotheker praktisch gar nicht mehr zu kümmern.

Wer das nicht möchte, kann sein Programm allerdings auch immer wieder selbst zusammenstellen. Sinnvoll ist es, das Programm den Jahreszeiten anzupassen und aktuelle Aktionen der Apotheke aufzugreifen. Außerhalb der Geschäftszeiten lässt sich Apotheken-TV per integrierter Schaltuhr für die Ankündigung des Notdienstes nutzen. Über einen Bildschirm im Schaufenster oder in der Notdienstanlage werden die aktuell dienstbereiten Apotheken gegebenenfalls mit Stadtplan und Entfernungsangaben angezeigt.

»Ich bezeichne die Bildschirme immer als stille Mitarbeiter«, berichtet Oliver Müller, Geschäftsführer der Firma Optimum Apotheken-TV & Marketing in Bergisch Gladbach. »Er platziert ein Thema, das im Beratungsgespräch sonst vielleicht gar nicht zur Sprache gekommen wäre. Über den Bildschirm kann man die Aufmerksamkeit des Kunden zum Beispiel auf die Themen Reiseapotheke oder Dienstleistungen der Apotheke lenken.«

Müller kennt auch die Bedenken der Apotheker. »Manche kritisieren, dass das Apotheken-Fernsehen die Kunden von der Sichtwahl ablenkt. Das Problem sehe ich aber nicht. Auch die Apotheker, die Apotheken-TV schon einsetzen, haben diesbezüglich keine schlechten Erfahrungen gemacht. Denn in der Sichtwahl stehen meist so viele Produkte, dass ein Einzelnes kaum hervorsticht. Durch die Präsentation auf dem Bildschirm aber kann man gezielt einzelne Produkte hervorheben.«

Es ist wie so oft im Leben: Es kommt drauf an, was man draus macht. Wer Apotheken-Fernsehen lediglich als modernen Einrichtungsgegenstand betrachtet, verspielt das Potenzial. Nur wenn man sich um die Programminhalte kümmert und sie an das gesamte Apothekenkonzept anpasst, ist ein optimaler Nutzen zu erwarten. Deswegen unterstützen die meisten Anbieter die Apotheken darin, eine corporate identity (Unternehmensidentität) zu entwickeln und beispielsweise Apothekenlogo, Internet-Auftritt und Apothekenfernsehen aufeinander abzustimmen.

Kosten und Nutzen

In der Regel haben die Systeme alle eine Online-Verbindung, über die beispielsweise Informationen zum regionalen Wetter und Pollenflug abgerufen werden. Bei der inhaltlichen Zusammenstellung des übrigen Programms unterscheiden sich die Anbieter darin, ob sie die Themen auf einem Online-Server-System oder aber vierteljährlich auf DVD bereitstellen. Der Apotheker kann jeweils aus einem großen Themenspektrum auswählen und seine Programmschleifen beliebig oft verändern. Die Kosten für Apotheken-TV setzen sich aus der einmaligen Anschaffung der Hard- und Software und den laufenden Servicekosten für aktuelle Inhalte (etwa 50 bis 120 Euro im Monat) zusammen.

Ist der Nutzen von Apotheken-TV messbar? Es gibt Studien, die einen deutlich gesteigerten Abverkauf der präsentierten Produkte belegen. Allerdings darf man bei diesen Zahlen wohl etwas skeptisch sein. Denn es ist fast unmöglich, die Werbung in der Apotheke von den Einflüssen der aktuellen Fernseh-, Zeitungs- oder Plakatwerbung zu trennen.

Auch greifen in einer marketingorientierten Apotheke stets verschiedene Maßnahmen ineinander, die das Interesse des Kunden wecken. Dass Apotheken-TV wirkt, lässt sich aber sehr wohl belegen. »Einige Apotheken haben Kundenbefragungen durchgeführt«, berichtet Müller. »Dort wurde zum Beispiel gefragt: Wie sind Sie auf unsere Kundenkarte aufmerksam geworden? Wenn dann mehr als zwanzig Prozent der Befragten das Apotheken-Fernsehen nennen, dann ist das ein eindeutiger Erfolg für das Medium. Bei der Frage nach dem Dienstleistungsangebot der Apotheke waren ähnliche Ergebnisse festzustellen«, so Müller.

»Digital Signage wird in Deutschland insgesamt noch ziemlich stiefmütterlich behandelt. Da ist man im Ausland schon viel weiter«, findet Andreas Winkler, Marketing & Sales Manager bei netscreens digitale Schaufenster GmbH, einem Anbieter digitaler Informationssysteme in Karlsruhe. »Allerdings scheint sich das langsam zu ändern. In diesem Jahr merken wir einen deutlichen Zuwachs der Nachfrage.«

Während die Akzeptanz in Deutschland langsam wächst, gehen die Entwicklungen schon weiter, beispielsweise mit interaktiven Kundenterminals für die Apotheke oder mit Filmen auf dem Kassendisplay. »Bei Displays in einer Größe von sieben Zoll kann kundenseitig ein kleiner Film laufen, wenn die Kasse nicht gebraucht wird«, erläutert Winkler.

Filme für bestimmte Zielgruppen

»Zusammen mit unserem Vertriebspartner ADG Apotheken Dienstleistungsgesellschaft mbH haben wir Zielgruppentasten wie zum Beispiel ›Mutter und Kind‹ entwickelt«, sagt Winkler. »Der Apothekermitarbeiter drückt unbemerkt eine entsprechende Taste, bevor er die Theke verlässt, um die gewünschten Medikamente zu holen. Während der Kunde wartet, läuft dann der für ihn passende Film.«

Das Gesicht der Offizin könnte sich erheblich ändern, sollten sich Zukunftsprojekte von Optimum und netscreens durchsetzen: die Abschaffung der heute üblichen Sichtwahl. Statt der Regale werden, so die Angabe beider Firmen, mehrere große Monitore an der Wand befestigt, auf denen das gewünschte Sichtwahl-Sortiment eingeblendet wird. Der schnelle Griff nach hinten ins Regal, wie ihn Apotheker und PTA heute zigmal täglich tun, findet dann wohl nicht mehr statt.

Pharmazeutische Zeitung

invidis

 

 

 

 




Magazin POS-Kompakt


Das Unternehmen netscreens zieht eine durchweg positive Bilanz, was den Messeauftritt betrifft.
Im Vergleich zum Vorjahr konnten wir einen deutlichen Zuwachs in der Nachfrage zu Digital Signage- bzw. Instore-TV–Lösungen erkennen und zahlreiche Interessenten von unserem Angebot überzeugen.
Viele Unternehmen haben inzwischen erkannt, wie wichtig der Bereich Instore-TV im Marketing Mix ist  und setzen sich mit dem Thema auseinander.

Besonders hervorzuheben wäre das große Interesse an der von netscreens erstmals auf der Digital Signage Expo vorgestellten Out-Of-The-Box Lösung instoreTV2go.
Das Paket traf seitens der Messebesucher auf sehr positive Resonanz. Wie es scheint, hat der Markt auf solch eine Lösung gewartet. Der Stand der netscreens GmbH war über alle drei Messetage sehr gut besucht. Dies spricht für sich.

Das All-Inclusive-Paket instoreTV2go ist die kostengünstige Instore-TV Lösung für alle Anwendungen, bei denen eine unkomplizierte und schnell zu installierende Bildschirmanzeige mit professionellen und einfach zu aktualisierenden Inhalten benötigt wird. Durch eine Vielzahl an vorhandenen Branchentemplates (Vorlagen zur Erstellung eigener Inhalte) ist instoreTV2go genauso für Einzelhändler, für Banken oder als Mitarbeiter-TV System wie für viele andere Bereiche geeignet. Alle Inhalte können variabel an den Look der Betreiber angepasst werden.

Im zugehörigen Online Redaktionssystem kann der Kunde dann kinderleicht animierte Inhalte vorlagenbasiert erstellen, seine Wiedergabeliste zusammenklicken und aktuelle Inhaltsmodule, wie lokale Wetterberichte und News hinzufügen. instoreTV2go ist geeignet für Installationen mit bis zu fünf Bildschirmen an einem Ort.Das Paket besteht aus einem 32“ Public Display mit integriertem PC, einer Wandhalterung, dem gesamten netscreens Softwarepaket sowie der Nutzungsgebühren für 24 Monate.

Die Hardware wird mit vorinstallierter Software ausgeliefert und kann nach Anbindung an das Internet mit einem Aktivierungscode freigeschaltet werden. Somit kann der Kunde binnen kurzer Zeit mit der Gestaltung seines instore-TV Programmes beginnen.

Anlässlich der großen Nachfrage von kleineren Unternehmen, die in die digitale Bildschirmwerbung einsteigen möchten, hat sich das Unternehmen netscreens entschlossen solch ein Paket zu schnüren. Und überraschend viele Anfragen, sowie die ersten Aufträge bestätigen das Unternehmen in seiner Entscheidung.